Convective Outlooks 2013

Convective Outlook 05.08.2013

bei Fragen zu den Convective Outlooks hilft unsere FAQ

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[tabby title=“Hagel“]

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Gültigkeitsdatum:

gültig

vom: 05.08.2013, 06Uhr UTC
bis:   06.08.2013, 00Uhr UTC

 

Synoptische Ausgangssituation

Mitteleuropa befindet sich weiterhin vorderseitig eines recht stationären Atlantiktroges in einer südwestlichen Höhenströmung. Nachdem die allgemein vorherrschende subtropische Luftmasse in den vergangenen Tagen nach Südosten abgedrängt wurde, gewinnt sie am heutigen Montag nach Norden hin wieder an Raum. Dieser Prozess wird über leichte Warmluftadvektion durch ein mit dem Trog korrelierenden Tief bei den britischen Inseln verstärkt. Letzteres und insbesondere seine nach Osten vorrückende Kaltfront beschäftigen den Vorhersagebereich ab heute Abend.

 

Mesoskalige Diskussion

Im Warmsektor des genannten Tiefs herrscht tagsüber zunächst stabilisierendes Absinken.
Abgesehen von einigen advektionsbedingten Cirren kann es ungehindert einstrahlen, sodass das Bodentemperaturniveau in weiten Teilen des Kartenausschnittes auf über 30 °C ansteigt. Während die Luftmasse nach Osten hin relativ trocken ist, stößt von Frankreich her eine Zunge hoher spezifischer Feuchte nach Norden bis nach Südholland vor (~18 UTC). Dies lässt sich mit Theta-e Werten von teils über 60 °C bestätigen. Bei gleichzeitig trocken-indifferenter Schichtung in mittleren Höhen wird die Schichtung im selben Bereich schrittweise labil. Gebietsweise sind laut Prognosetemps 500-1000, über Frankreich sogar 1500 J/kg CAPE zu erwarten.
Gegen Abend nimmt von Westen her die Zyklonalität zu. Ein flacher, thermisch hervorgerufener Drucktrog verlagert sich dabei vor der nachfolgenden Kaltfront nach Be-Ne-Lux. In seiner Umgebung herrscht ein konvergentes Bodenwindfeld, welches den nötigen Antrieb für hochreichende Feuchtekonvektion liefert.
Etwaige Niederschlagsentwicklung könnte zusätzlich durch QG-Forcing entlang einer flachen Welle im Höhenfeld getriggert werden.

 

Begleiterscheinungen / Gefahren

Mittelfrankreich

Auslöseindikator / Zellmodus: Orographie, Konvergenz / meist gruppig

Für diese Region besteht ein Severe-Threat 1 vor kleinem bis mittelgroßem Hagel (1-3 cm Durchmesser) und lokalen Downbursts.

Bereits am Nachmittag simuliert WRF hier die Auslösung einzelner Konvektionszellen, die vorerst am Zentralmassiv „zünden“ sollten. Ab 18 UTC beeinflusst auch die präfrontale Konvergenzzone diesen Warnbereich. Bei CAPE Werten von rund 1500 J/kg, sowie passabler DLS von 15 bis knapp 20 m/s, sollte der Hauptgefahrenfokus auf Hagel liegen, der dann meist Korngrößen von 1-3 cm aufweist. Auch Großhagel (~5cm) kann besonders in der Initialphase der Zellen nicht vollkommen ausgeschlossen werden. Downbursts treten eher selten auf.

Be-Ne-Lux, Westdeutschland

Auslöseindikator / Zellmodus: Konvergenz / meist gruppig, evtl. gestaffelt


Für diese Region besteht ein Severe-Threat 1 vor lokalen Downbursts und kleinem Hagel (1-2 cm Durchmesser).

Bei Ankunft der Konvergenz am Abend wird es in Belgien und Holland zur Auslösung kommen.
Die Zellen verlagern sich in nordöstliche Richtung nach Westdeutschland. Die vorhandene Labilitätsenergie beläuft sich auf 500 -1000 Joule, wobei nicht hundertprozentig sicher ist, wie weit der Feuchtekorridor nach Norden vorstößt und ob den Taupunktprognosen der Modelle Glauben geschenkt werden darf. Deshalb wurde auch von einer 50%- Linie in diesem Bereich abgesehen.
Interessant ist die Situation jedoch aufgrund eines kleinen Jetstreaks im Bereich der südlichen Nordsee. Er könnte zusammen mit einem PVA-Maximum einer Kurzwelle in 500 hPa für zusätzliche Höhendivergenz und damit Hebung sorgen, wodurch besser organisierte Konvektion denkbar wäre. Die Hauptgefahr liegt aufgrund des jetnahen kräftigen Oberwindes bei Starkwindereignissen und weniger auf Hagel (weniger CAPE als weiter südlich). Nach Sonnenuntergang sollte sich die Konvektion verclustern und sich dabei unter Abschwächung in einer skaliges Niederschlagsfeld umwandeln.

 

Modellkonsistenz und ergänzende Hinweise

Die allgegenwärtige Feuchtefrage und die damit verbundene Unsicherheit bezüglich der Labilität wurde im Text bereits erwähnt. Fraglich ist daher auch, in wie weit sich Dynamik (Norden) und Labilität (Süden) überlappen. Sollten sich im Nowcastbereich Änderungen ergeben, wird ein Update verfasst.

Convective Outlook 02.08.2013 und 03.08.2013

bei Fragen zu den Convective Outlooks hilft unsere FAQ

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Gültigkeitsdatum:

gültig

vom: 02.08.2013, 12Uhr UTC
bis:  03.08.2013, 12Uhr UTC

 

Synoptische Ausgangssituation

Vorderseitig eines langwelligen Troges über dem Ostatlantik mit korrespondieredem Bodentief nördlich von Irland konnte sich auf der antizyklonalen Seite des Polarjets über Mitteleuropa eine kräftige südwestliche Höhenströmung etablieren. Resultierende Warmluftadvektion in allen Schichten stützt den Aufbau eines Höhenrückens, dessen Achse sich vom Mittelmeerraum über Deutschland bis nach Skandinavien erstreckt. Seine Nordflanke wird durch eine Warmfront markiert. Die wenig aktive Kaltfront des Atlantiktiefs schleift derzeit an der Westküste des europäischen Festlands entlang. Im Tagesverlauf schwenkt ein Sekundärtrog von Nordwestspanien kommend Richtung Ärmelkanal und beschleunigt die Kaltfront nach Nordosten. Dabei wird sie reaktiviert und löst indirekt (Konvergenz) schwere Konvektion aus.

 

Mesoskalige Diskussion

Jetzige Satellitenbilder zeigen ein fast wolkenloses Mitteleuropa. Zieht man zusätzlich die Stationsmeldungen heran, so lässt sich feststellen, dass verbreitet Temperaturen von weit über 30 °C gemessen werden. In Richtung Bretagne und Normandie erkennt man außerdem die erwähnte Kaltfront mit Altocumulusfeldern, sowie einem Bereich entkoppelter Konvektion über der Nordsee.

Die herangeführte subtropische Luftmasse (verbreitet 20°C in 850 hPa, Theta-e Werte bis 60°C) ist primär in einem Korridor vor der Kaltfront potentiell instabil geschichtet. So offenbart das 00z-Sounding von Trappes beispielsweise rund 1000 J/kg ML-CAPE.

WRF simuliert bis 18z in erster Linie über Nordholland den Aufbau rund über 2000 J/kg CAPE bei steilen Mid-Level-Lapserates einem LI von bis zu-10 K sowie zunehmender Bodenfeuchte.

Vergleiche mit aktuellen Bodenanalysekarten zeigen einen Feuchtetransport von Frankreich kommend nach Norden, was die Modellberechnungen stützt. Zusammenfassend liegt also eine hochenergetische Luftmasse vor, welche allerdings von 200 Joule CIN gedeckelt wird (loaded-gun).

Weiter südlich, über Südfrankreich, ist die Inversion nicht ganz so stark, hier werden jedoch „nur“ 1000-1500 CAPE simuliert. Ab 18z greift dann die Kurzwelle vom Golf von Biscaya her über.

Starkes QG-Forcing an einem markanten Jetstreak, sowie die differenzielle Advektion hoher Scherungs- und Krümmungsvorticity ausgehend von der negativ geneigten Trogachse, induzieren ein mächtiges Hebungsfeld. Letzteres kann eindrucksvoll auf den Karten für Divergenz und Vertikalbewegung erkannt werden. Es sorgt in Bodennähe für Druckabfall, wobei zusätzlich, fernab von dieser Region, weiter östlich ein thermischer Drucktrog zu erkennen ist. Dass beide Hebungsfelder interagieren scheint derzeit unwahrscheinlich, jedoch nicht ausgeschlossen.

Begleiterscheinungen / Gefahren

Be-Ne-Lux, insbesondere Nordwestniederlande

Auslöseindikator / Zellmodus / Bezugszeitraum: Kurzwelle, (Küsten-) Konvergenz / einzeln / 02.08.2013, 12 – 22 UTC

Für diesen Bereich besteht ein Severe-Threat 1 aufgrund der Gefahr vor Großhagel (bis 5 cm) Downbursts und Flash-Floods.

Bodennahe Feuchteadvektion und trocken-indifferente Schichtungsprofile in 700-500 hPa sorgen für den Aufbau von über 2 kJ/kg CAPE, wobei, wie in der mesoskaligen Diskussion bereits erwähntem 200 CIN berechnet werden. Ferner erhöht sich die 0-3 km SRH in dieser Region gegen Abend auf knapp 400 J/kg, was auf zunehmende Oberwinde und rechtsdrehende vertikale Windprofile zurückzuführen ist. GFS zeigt ein konvergentes Bodenwindfeld entlang der Küstenlinie von Nord-Pas-de-Calais bis Amsterdam, wobei sicherlich Land-Seewind Zirkulationen als Antrieb wirken. Ob dieses Maß an Vertikalbewegung zur Überwindung des Deckels reicht, ist sehr ungewiss. Konfusionen bereitet auch das Ac-Feld nördlich von Paris. Wenn es sich dabei um eine flache Kurzwelle handelt, könnte ein weiterer Hebungsimpuls vorhanden sein. Sollte es in dieser Umgebung entlang der Küstenlinie auslösen, wären aufgrund des hochexplosiven Umfeldes gutorganisierte Konvektionszellen (Superzellen) zu erwarten. Trotz des hohen Gefahrenpotentials wurde von einem Severe-Threat 2 abgesehen, da wir im Moment damit rechnen, dass der Deckel etwaige stärkere Konvektion unterdrückt. Sollte es widererwartend auslösen, wir ein Upgrade auf einen Severe-Threat 2 resultieren.

Teile von Süd- und Ostfrankreich sowie Teile von Belgien und Luxemburg

Auslöseindikator / Zellmodus / Bezugszeitraum: Kurzwelle, Konvergenz / einzeln später MCS / 02 und 03.08.2013, 18 – 12 UTC

Für diesen Bereich besteht ein Severe-Threat 2 aufgrund der Gefahr vor großem bis sehr großem Hagel (> 5 cm), Downbursts und Flash-Floods.

Entlang des hereinschwenkenden Randtroges ab dem späten Nachmittag kommt es von Südfrankreich her zur Auslösung hochreichender Konvektionszellen. Bei 1000-1500 J/kg CAPE sowie starken Oberwinden ( 0-6 km Bulk-Shear zT >30 m/s) bedingt durch einen kräftigen Mid-Level-Jet, ist vor allem in der Aufwind-dominanten Phase der Zellen starke Hagelschlag zu erwarten. Später ist mit einer raschen Verclusterung und der Ausbildung einen MCS zu rechnen, der sich über Nacht nordostwärts verlagert und dabei Nordostfrankreich und Belgien sowie Luxemburg beeinflusst. WRF-highres simuliert dabei die höchste Reflektivität und Regenrate wie üblich am Südende des Systems. Hier wäre auch ein Bow-Echo denkbar, wodurch sich der Gefahrenfokus selbstverständlich auf lineare Starkwindereignisse richtet.

UKMO NAE und HIRLAM berechnen gegen Morgen (nach 06 UTC) eine Abschwächung des Systems über Westdeutschland und den Übergang in einer skaliges Regengebiet. In dieser Region besteht deswegen kein Severe Threat 2.

Modellkonsistenz und ergänzende Hinweise

Allgemein stellt sich die Vorhersage der Gesamtlage als schwierig dar. Zum einen ist unsicher, ob es aufgrund des starken Deckels über Benelux entlang der Konvergenz auslösen kann, zum anderen lassen sich die verschiedenen Hebungsbereiche und ihre Auswirkungen nur schwer interpretieren, da die Modelle bezüglich Niederschlag unterschiedlich stark reagieren. Hier lässt sich konstatieren, dass die Hauptaktivität wohl kaum an der eigentlichen Kaltfront, sondern vielmehr an der vorgelagerten Konvergenz zu erwarten ist. Wie sich letztere mit dem Hebungsfeld des Kurzwellentroges überschneidet muss abgewartet werden. Wir verfolgen die Lage rund um die Uhr aufmerksam und werden bei Bedarf updaten.

Convective Outlook 27.07.2013

bei Fragen zu den Convective Outlooks hilft unsere FAQ

***** ACHTUNG! Es besteht nun akute Gefahr eines Unwetterausbruchs mit der primären Gefahr starker Tornados über Teilen von Frankreich, Belgien und Westdeutschland *****

 

!!! UPDATE !!!

 

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Gültigkeitsdatum:

gültig

vom: 27.07.2013, 00Uhr UTC
bis:   28.07.2013, 00Uhr UTC

 

Synoptische Ausgangssituation

Auf der Vorderseite eines Langwellentroges über dem Ostatlantik prägt eine südwestliche Höhenströmung die europäische Großwetterlage. Die dabei advehierte Luftmasse subtropischen Ursprungs stößt bis nach Norddeutschland vor. Eine sowohl thermisch als auch dynamisch induzierte, quasistationäre Bodenfrontalzone verläuft während dessen von Nordspanien diagonal über Frankreich bis nach Holland und Belgien, wobei sie von einem starken Mid-Level-Jet überlagert wird. Letzterer dirigiert flache Wellenstörungen, welche in den kommenden 48 Stunden mit zunehmendem Verlagerungsimpuls nach Osten eine schwere Unwetterlage über Mitteleuropa auslösen.

 

Mesoskalige Diskussion

In den vergangenen Stunden konnte sich über Nordfrankreich hochreichende Feuchtekonvektion ausbilden, die sich, wie man auf aktuellen Satellitenbildern erkennt, nach Nordosten verlagert.

Mangels hoher Labilität (Trappes Sounding mit „nur“ 400 CAPE) fehlt den Zellen derzeit jedoch die nötige Energie, um sich zu langlebigen Systemen zu entwickeln. Dieser Sachverhalt lässt sich mit dem Gewittercluster aus letzter Nacht begründen, hinter welchem sich die Schichtung merklich stabilisieren konnte. Nichtsdestoweniger sollten mittlerweile wieder einige Joules CAPE vorhanden sein, auch weil die Grundschicht durch das abgezogene skalige Regengebiet hohe Werte an spezifischer Feuchte aufzeigt. So ist in den kommenden Stunden über Frankreich und Belgien nach Überwindung von CIN mit der Auslösung hochreichender Gewitterzellen zu rechnen. Für Details siehe dazu den auslaufenden Outlook.

Großräumiger Druckabfall erzeugt am morgigen Samstag über Frankreich ein Bodentief, auf dessen Vorderseite sich die Advektion subtropischer Luftmassen nach Mitteleuropa verstärkt. Die korrespondierende Warmfront befindet sich um 12 UTC auf einer Höhe Recklinghausen-Rotterdam.

Auf ihrer Südseite erkannt man eindrucksvoll die abrupt ansteigende Labilität in Form von 1500-2000 J/kg ML-CAPE sowie stark negativen KO-Indizes. Ferner transportiert ein „warm-conveyor belt“ eine entkoppelte Mischungsschicht von den Pyrenäen nordwärts, wodurch sich oberhalb der Grenzschicht trockenadiabatische Abnahmeraten einstellen (s. Prognosetemps).

Unterhalb der EML befindet sich eine Feuchteinversion, die als Deckel fungiert. Wie auch heute manifestiert sich also eine „loaded-gun-Lage“, wobei sich für die erforderlichen kinematischen Antriebe zwei Hot-Spots abzeichnen.

 

Begleiterscheinungen / Gefahren

Frankreich, Belgien (südliches Severe Threat 2)

Auslöseindikator / Zellmodus: Kurzwelle / einzeln, später MCS

Veritable Feuchtewerte in Bodennähe, sowie hohe vertikale Abahmeraten und Delta Theta-E Werte kennzeichnen in dieser Region eine hochlabile Schichtung (bis 2,5 kJ/kg CAPE), welche sich mit einem markanten Mid-Level-Jet überlappt. Die deep-layer-shear (0-6 km) erreicht aufgrund dessen verbreitet Werte oberhalb von 20 gebietsweise sogar mehr als 25 m/s. Ab dem späten Nachmittag verlagert sich eine Kurzwelle von Spanien kommend in dieses hochexplosive Umfeld, wobei sich das Bodentief über Frankreich unter Druckabfall zusehends verstärkt. Jede Zelle, die in dieser Umgebung entsteht, hat das Potential eine langlebige Mesozyklone zu entwickeln. Am Südostende des Bodentiefs bildet sich zudem ein ansehnlicher Low-Level-Jet aus, welcher sich Abends durch Ausstrahlung zusätzlich verstärkt ( Nocturnal-Jet). Er wirkt zum einen als Feuchteförderband und führt somit zu einer raschen Verclusterung der Zellen – zum anderen verstärkt sich in deinem Bereich die LLS auf 10-13 m/s. Rechtsdrehende Windprofile in den untersten 1000 m sorgen zusätzlich für beachtliche 0-1 km SRH-Werte von bis zu 150 J/kg. Als Konsequenz besteht im Bereich der Normandie, sowie über Westbelgien die Gefahr schadensbringender Superzellen mit der Option auf (starke) Tornados, die sich später zu einem großräumigen MCS mit Nordostkurs verclustern. Ferner ist aufgrund der hohen Labilitätswerte und Mid-Level-Lapse-Rates die Gefahr vor sehr großem Hagel (> 5 cm Korndurchmesser) deutlich erhöht. Auch massive Downbursts müssen bei diesem Setup und insbesondere im Bereich des „Low-Level-Jets“ in Betracht gezogen werden.

Teile der Niederlande, Nordwestdeutschland (nördliches Severe-Threat 2)

Auslöseindikator / Zellmodus: Warmfront, später Kurzwelle

Unabhängig von der Kurzwelle über Frankreich muss in dieser Region schon bereits Samstag-Nachmittag entlang der nach Norden ziehenden Warmfront mit Konvektion gerechnet werden. Veering-Profiles und z.T. enorme Geschwindigkeitsscherung generieren 200-350 J/kg 0-3 km SRH, wobei CAPE hinter der Warmfront auf 1500-2000 J/kg ansteigt. Folglich muss mit der Entwicklung von einzelnen blitzintensiven Superzellen gerechnet werden. Hierbei besteht das Risiko vor Großhagel mit 5 cm Korndurchmesser, hohen Niederschlagsraten (PW lokal über 40 kg/m²) und Downbursts, sowie die Möglichkeit für 1 oder 2 Tornados. Trotz der markanten 0-3 km SRH ist die Tornadogefahr etwas geringer als über Frankreich (weil hochbasige Konvektion), sie sollte jedoch auf keinen Fall unterschätzt werden.

Einige Modelle zeigen am späten Abend und in der Nacht zum Sonntag einen weiteren durch die Kurzwelle getriggerten MCS (unabhängig von dem System über Frankreich), der primär Westdeutschland (insbes. den Niederrhein), sowie Holland beeinflussen könnte. Ob sich dieses System tatsächlich entwickelt, ist sehr unsicher.

 

Modellkonsistenz und ergänzende Hinweise

Die Lage wird allgemein von den Modellen konsistent simuliert. Unsicherheiten ergeben sich wie so oft in den Details. Vor allem die Zugbahn der Kurzwelle ist mit Unsicherheiten behaftet. Ferner scheint das Überlappen von Labilität und Werten maximaler Scherung entlang der Warmfront keineswegs sicher. Der heutige Tag hat zudem gezeigt, dass ein stärkerer Deckel vorliegt, als von der Numerik zuvor simuliert wurde, wodurch Konvektion nur lokal auftritt. Ob auch morgen ein solch starker Deckel vorliegt und ob dieser von der Kurzwelle „durchbrochen“ werden kann ist ungewiss und kann erst im Nowcasting beurteilt werden. Die Quintessenz der Gesamtsituation lässt sich wie folgt formulieren: Es besteht ein hohes Potential für einen Unwetterausbruch über Teilen von Frankreich, Be-Ne-Lux und Nordwestdeutschland. Daher wurde ein weiträumiger High-End-Severe Threat 2 ausgegeben. Im Falle einer Verschärfung bzw. Freisetzung des gegebenen Gefahrenpotentials muss mit einer Heraufstufung auf einen Severe-Threat 3 gerechnet werden.

Update

Ein weitläufiger linearer MCS hat weite Teile des Vorhersagegebietes überquert. Vor allem an seinem leading-edge ist auch in den kommenden Stunden mit der Ausbildung markanter Konvektionszellen zu rechnen. Auf der Südseite des Systems herrscht großflächig Absinken, wodurch sich über Frankreich ein mesoskaliges Bodenhoch entwickeln konnte. Die rasche Auflösung der meist stratiformen Bewölkung ist die Folge. So kann es in der Folge ungehindert einstrahlen, sodass sich die Luftmasse zunehmend labilsiert.

Gepaart mit der vorhandenen Bodenfeuchte und der von Spanien advehierten EML erwarten wir den Aufbau von 1000-2000 J/kg Labilitätsenergie. Aktuelle Analysekarten zeigen zudem einen kräftigeren Mid-Level Jet als zunächst berechnet und daraus resultierend bis zu 30 m/s Bulkshear.

Ab dem Nachmittag werden über Süd- und Mittelfrankreich im Bereich einer erneuten Frontalwelle Konvektionszellen auslösen, die in dieser Umgebung ausnahmslos superzellularen Charakter annehmen werden. Gleichzeitig verlagert sich von Süden der im Hauptoutlook bereits genannte Low-Level-Jet in den Warnbereich. Demnach ist mit einer Verclusterung der Zellen und Ausbildung von Bowechos zu rechnen, die sich Rasch nordostwärts Verlagern. Vor allem das Tornadopotential wurde aufgrund des erwähnten, konsistent berechneten Low-Level-Jets auf 15 % erhöht. Dies bezieht sich nicht auf verbreitete Tornados, sondern vielmehr auf die Möglichkeit eines starken Tornados (> F2) in diesem Warnbereich.

Desweiteren besteht die akute Gefahr massiver Downbursts. Im Bereich maximaler Überlappung der Gefahrenparameter wurde ein Severe Threat 3 ausgegeben. Diese Lage birgt sehr hohes Gefahrenpotential und darf nicht unterschätzt werden.

Convective Outlook 26.07.2013

bei Fragen zu den Convective Outlooks hilft unsere FAQ

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Gültigkeitsdatum:

gültig

vom: 26.07.2013, 00Uhr UTC
bis:   27.07.2013, 00Uhr UTC

 

Synoptische Ausgangssituation

Vorderseitig eines amplifizierenden Langwellentroges über dem Ostatlantik befindet sich Mitteleuropa in einer südwestlichen Höhenströmung. Seichte Warmluftadvektion stützt dabei einen Höhenrücken, der mit seiner Achse vom Mittelmeerraum bis nach Fennoskandinavien reicht. Im Bodendruckfeld herrscht eine schwachgradientige leicht zyklonale Strömung, wobei eine subtropische, allgemein labil geschichtete Luftmasse wetterwirksam ist. Während der Atlantiktrog in den Folgetagen langsam nach Osten an Raum gewinnt, nimmt vor allem die Strömung in der höheren Troposphärenschichten zu. In dem nunmehr kinematisch günstigen Umfeld werden organisierte konvektive Umlagerungen wahrscheinlicher.

 

Mesoskalige Diskussion

Die 12 UTC- Soundings kennzeichnen eine gut ausgeprägte entkoppelte Mischungsschicht in mittleren Höhen über Südfrankreich, die sich durch die Advektion trockenwarmer Luftmassen vom spanischen Hochland ausbilden konnte. Dementsprechend zeigen gegenwärtige Analysekarten in diesen Regionen hohe Mid-Level-Lapes-Rates gepaart mit moderaten bis hohen CAPE-Werten.

Diese Luftmasse wird in den kommenden 24 Stunden über ein warmes Förderband gen Nordosten transportiert und erreicht morgen Vormittag den nördlichen Bereich des Vorhersagegebietes. Parallel dazu stößt in 850 hPa die 20 °C-Isotherme über Frankreich bis auf eine Linie Dijon – Bourges vor.

Ab morgen Vormittag steigt bei zunehmender Globalstrahlung der vertikale Temperaturgradient, wobei leichte niedertroposphärische Warmluftadvektion zusätzlich labilisierend wirkt. So simuliert die Numerik relativ schnell den Aufbau von 1500-2000 lokal auch 2500 J/kg ML-CAPE mit den höchsten Werten über Mittelfrankreich. Die vergangenen Tage haben dabei gezeigt, dass die vorhergesagten CAPE Werte verhältnismäßig gut der Realität entsprechen.

Gedeckelt von rund 100 J/kg CIN sollte sich eine klassische „loaded-gun“ – Situation einstellen, obgleich sowohl global operierende als auch mesoskalige Modelle in der kommenden Nacht verbreitet Hinweise auf Hebungsfelder in Form leichter PVA liefern. Letztere sollte bereits in der kommenden Nacht über Mittelfrankreich Konvektion triggern. Die dafür verantwortliche Kurzwelle verlagert sich relativ progressiv nach Norden, wobei die genaue Zugbahn mit Unsicherheiten behaftet ist. Morgen Nachmittag folgt dann von Frankreich ein weiteres Hebungsmaximum, was verstärkt durch thermodynamische Effekte primär über Frankreich ein konvergentes Bodenwindfeld erzeugt. Mehr dazu in den Regionalisierungen.

 

Begleiterscheinungen / Gefahren

Frankreich, Teile von Belgien, Nordwestdeustchland

Auslöseindikator / Zellmodus: Kurzwelle / meist gruppig (Nacht), tagsüber eher singulär

Der Fokus für diese Region liegt zunächst auf den kommenden Stunden, wenn die „Plume“ nach Norden vorstößt und sich gleichzeitig eine „Upper-wave“ in das Labilitätsfeld verlagert. Nach Mitternacht simulieren die meisten Modelle konvektive Niederschläge, wobei die Entwicklung eines MCS möglich ist, der sich bis zum Morgen (6 UTC) nach Belgien verlagert. In der hier lagernden trockeneren noch stabilen Luftmasse sollte er sich jedoch zunehmend abschwächen.

Am Freitag tagsüber kann es meist ungehindert einstrahlen. Zusammen mit der vom Gewittersystem zurückgelassenen Grenzschichtfeuchte dürften die Bodentaupunkte rasch ansteigen. Gleichzeitig erhöhen sich in der mittleren Troposphäre die Lapse-Rates, wie man an Delta-Theta-e Werten von bis zu 24 K bestätigen kann.

Entscheidend ist nun eine erneute, auf den Karten nur schwer auszumachende, Kurzwelle in 700-500 hPa, welche am Nachmittag die Warnregion erfasst. Bei zunehmenden Oberwinden und leicht rechtsdrehenden Hodographen werden 0-3 km SRH-Werte von 100-200 J/kg berechnet.

In dieser Umgebung muss mit der Bildung hochreichender Konvektionszellen gerechnet werden, die sich nordostwärts verlagern. Dabei besteht die Gefahr langlebiger, gut organisierter Multi- und Einzelzellen, die durchaus superzellularen Charakter annehmen können. Die Hauptgefahr liegt bei Großhagel (bis 5 cm) und Downbursts. Die Tornadogefahr wird aufgrund des eher niedrigen Low-Level-CAPEs als gering eingeschätzt. Abends können sich die Zellen erneut zu einem (linearen) MCS verclustern und ggf. die Niederlande und Nordwestdeutschland beeinflussen. Alles in allem wurde ein Severe-Threat 2 ausgerufen.

Niederlande / Nordwestdeutschland

Auslöseindikator / Zellmodus: Kurzwelle bzw. Bodentief / MCS

Für diesen Bereich besteht ein Severe 1 hauptsächlich aufgrund der Gefahr der bereits erwähnten MCSs. Da die Zugbahn solcher Systeme mit gewissen Unsicherheiten behaftet ist, halten wir es nicht für sinnvoll ein flächigen Severe Threat 2 herauszugeben. Dafür erscheint die Gesamtlage noch nicht überregional genug. Ob die genannte Region von den MCSs beeinflusst wird lässt sich nur im Nowcast abschätzen. Aber auch unabhängig davon berechnet primär WRF die Bildung einzelner Gewitterzellen ( vor allem Nachmittags), die dann mit mittelgroßem Hagel ( bis 3 cm) und Starkregen (PW um 35 kg/m), weniger mit konvektiven Böen einhergehen.

Je später etwaige Zellen entstehen umso höher ist die Gefahr von Unwettern, da der Energiegehalt der Luftmasse zum Abend hin von Frankreich her zunimmt.

 

Modellkonsistenz und ergänzende Hinweise

Auf Unsicherheiten, insbesondere bezüglich der erwarteten konvektiven Systeme wurde bereits im Text eingegangen. Ansonsten simulieren die Modelle die Lage recht einheitlich.

Convective Outlook 20.06.2013

bei Fragen zu den Convective Outlooks hilft unsere FAQ

***** ACHTUNG! Es besteht die Gefahr eines schweren Unwetterausbruchs über Teilen von Frankreich, Be-Ne-Lux und Deutschland *****

 

!!! UPDATE !!!

 

[tabby title=“Kategorisch“]
[tabby title=“Hagel“]

[tabby title=“Wind“]

[tabby title=“Tornado“]

[tabbyending]

 

Gültigkeitsdatum:

gültig

vom: 20.06.2013, 00Uhr UTC
bis:   21.06.2013, 00Uhr UTC

 

Synoptische Ausgangssituation

Mitteleuropa befindet sich weiterhin vorderseitig eines Höhentiefs über Spanien. Letzteres wird in den kommenden Tagen in die weiter im Norden verlaufende Frontalzone eingebunden. Dabei passiert die negativ geneigte Trogachse weite Teile des Warngebietes, wobei die vorgelagerte Bodenkaltfront eine schwere Unwetterlage auslöst.

 

Mesoskalige Diskussion

Bereits dem heutigen Mittwoch kommt ein hohes Maß an Bedeutung zu, wie im vorherigen Outlook erwähnt wurde. Dies liegt zum einen an einer weiteren Labilisierung der Luftmasse, zum anderen aber auch am vorhandenen Hebungsimpuls, der in den letzten Tagen fehlte. Letzterer wird durch eine Tiefdruckrinne und der damit verbundenen konfluenten Windstruktur im Bodenfeld geliefert. So konnte sich bereits vergangene Nacht über Frankreich und Belgien, sowie etwas unerwartet über Westdeutschland, gut organisierte und blitzaktive Konvektion entwickeln. Etwaigen Zellen steht selbst nachts eine Labilitätsenergie von über 1 kJ/kg zur Verfügung, wie der 00z Aufstieg von Beauvecchain zeigt (1434 J/kg ML-CAPE). Auch im weiteren Verlauf ist die Bildung neuer, kräftiger und superzellularer Konvektion zu erwarten. In den kommenden Nacht können sich weiterhin Gewitterzellen entwickeln und tagsüber entstandene Konvektion verclustert sich zu größeren Multizellenkomplexen. Primär über der Niederlande und Nordwestdeutschland geben die Modelle Anzeichen für einen MCS.

Am Donnerstag verlagert sich der Trog bzw. das Höhentief weiter nach Nordosten und liegt gegen 18z quer über über Frankreich. Bodennahe erhöht sich im Bereich der vorlaufenden Tiefdruckrinne die Bodenfeuchte (Feuchteadvektion) und damit verbunden auch die Labilität. WRF-ARW berechnet bis zu 3,5 kJ/kg ML-CAPE quer über Deutschland. Voraussichtlich ab Mittag läuft dann eine präfrontale Konvergenz in das Labilitätsfeld hinein und löst von Südwesten massive Feuchtekonvektion aus. Brisanz erhält die Situation zusätzlich durch einen kurzwelligen Mid-Level-Trog, der mit seinem PVA-Maximum die westdeutschen grenznahe Gebiete überquert. Diese Option wird zumindest von HIRLAM und WRF recht konsistent simuliert. Mehr dazu in den Konkretisierungen.

 

Begleiterscheinungen / Gefahren

Ostfrankreich, Südwestdeutschland

Auslöseindikator / Zellmodus: Konvergenz, Kaltfront / verbreitet superzellular sowie lineare Organisation

Ab den Mittagsstunden, ggf. sogar schon am Morgen, kommt es hier entlang der reinschwenkenden Konvergenz zu verbreiteter, intensiver Zellauslösung. Dabei können auch alternde Gewittersysteme aus der Nacht mit ihren Outflowboundaries als zusätzlicher Auslösefaktor in Frage kommen.

Bedingt durch ein sehr günstiges Windprofil mit DLS Werten von rund 20 m/s (Mid-Level-Jet) werden etwaige Zellen einen hohen Organisationsgrad erreichen können, wobei auch linear ausgeprägte Zellstrukturen (bow-echos) möglich sind. Es besteht Gefahr vor sehr großem Hagel >5 cm Korngröße, Flashfloods (PW bei 40 kg/m²) sowie lokalen linearen Starkwindereignissen, vor allem im Bereich von bow-echos.

Nord(-west)deutschland, Niederlande

Auslöseindikator / Zellmodus: Konvergenz, Kurzwelle

Wenn die Kaltfront bzw. die Konvergenz am späten Nachmittag nach Nordosten vorankommt, läuft sie in eine ungewöhnlich labile Luftmasse mit hohen Mid-Level-Lapse-Rates und einer deutlich erhöhten Grenzschichtfeuchte. Gepaart mit frontaler Dynamik aus dem Bodendruckfeld, sowie einem Vorticitymaximum in 500 hPa ergibt sich eine hochgefährliche Konstellation, die einigen Modellen bestätigt wird. Dabei berechnet WRF ein sehr gut organisierten Konvektionskomplex (MCC?) mit einem hohen Maß an Eigendynamik und einem lokal hohen Druckgradienten.

Verbreitet wäre mit sehr großem Hagel, Down- bzw. Microbursts in Orkanstärke, lokalen Überflutungen, sowie 1 oder 2 Tornados zu rechnen. Ob ein solches System letztendlich entstehen wird und welche Zugbahn es einschlägt, ist noch relativ unsicher. Sowie sich eine solche Konstellation bestätigt, wird die davon betroffene Region mit einem SEVERE THREAT 3 bewarnt.

 

Modellkonsistenz und ergänzende Hinweise

Auch ohne die zusätzliche Brisanz durch einen möglichen MCC, ist die Lage, wie geschrieben sehr gefährlich und wird auch von der Numerik weiterhin konsistent vorhergesagt. Das angesprochene Update auf die höchste Warnstufe wird, wenn es denn erstellt wird, morgen früh erfolgen, wenn zusätzliche Informationen vorliegen. Für den Moment halten wir einen hohen SEVERE THREAT 2 für ausreichend.

Update

Es wurde ein SEVERE THREAT 3 für Teile Mitteldeutschlands herausgegeben.

Aktuell haben sich z.T. Schwere Gewitter über dem Westen Deutschlands entwickelt, die sich nord-nordostwärts verlagern. Dabei besteht lokal schon Gefahr vor schweren Sturmböen, Großhagel bis 5 cm, sowie lokalen Überflutungen. Die Kaltfront indes befindet sich noch über Frankreich. Sie wird am Abend durch einen heranschwenkenden Randtrog nach Nordosten beschleunigt und läuft in ein Labilitätsfeld mit bis zu 2,5 kJ/kg ML-CAPE hinein. In der Folge ist mit der Auslösung massiver Gewitterzellen zu rechnen. Während im äußersten Westen Deutschlands die Unwettergefahr durch fehlende Einstrahlung bereits dezimiert wird, ist vor allem über dem Osten von NRW, Hessen und Bayern, sowie später über Niedersachsen mit der Ausbildung linear organiserter Konvektion zu rechnen. Dabei besteht verbreitet die Gefahr von Orkanböen, großem bis sehr großem Hagel, sowie Flashfloods. Außerdem ist mit der Bildung einzelner Tornados zu rechnen. Alles in allem ergibt sich eine sehr gefährliche Situation, die mit der höchsten Warnstufe betitelt wird.

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