Mesoskalige Diskussion 12.04.2016

Originalbildquelle: www.wetteronline.de

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Über Nordfrankreich haben sich vorwiegend im Einflussbereich der Warm- und Feuchtluftadvektion (gelber Kreis) Gewitter gebildet die bereits auf den Südweseten Deutschlands übergreifen.
Dabei traten bereits stürmische Böen (63 km/h , Trier/Petrisberg) und Starkregen um 10 l/m² in einer Stunde auf.

Am Abend nimmt dieser Bereich von Südwesten her zunehmend NRW ein. In Essen wurde heute Mittag bereits 780 J/kg SB CAPE gemessen, welches bei 2m-Taupunkten von 2-4 °C noch wenig Potential für Gewitter birgt. Erst bei zunehmender Feuchte in den bodennahen Schichten gen Abend wird die Gewitteraktivität auch über der Westhälfte NRW’s und dem Sauerland steigen. Die Zugbahn des relevanten gelben Bereiches ist durch die roten Pfeile gekennzeichnet.

Das Unwetterpotential bleibt weiterhin gering, nichts desto trotz sind lokal Sturmböen möglich, wie die Messung aus Trier zeigt. Neben lokalem Starkregen ist auch kleinkörniger Hagel nicht auszuschließen.
Nach aktueller Sicht gehen aber keine Beeinträchtigungen mit den Wettererscheinungen einher.

Bei nachlassender Gewitterwahrscheinlichkeit, wird in der zweiten Nachthälfte die Konvektion vorwiegend durch das mit T symbolisierte Bodentief gesteuert. Es ist davon auszugehen, dass Schauer und Gewitter verstärkt Richtung Norden propagieren.

Updated: 13. April 2016, 14:17 — 14:17
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